- Leitbild des Diözesan-Caritasverbandes Trier (PDF 603 kb)
Die vielfältigen Ziele und Aufgaben der Caritas im Bistum Trier sind im Leitbild zusammen gefasst.
Übersicht der Ziele und Aufgaben:
- Gesellschaft verantwortlich mit gestalten
- Caritative Dienste fördern und soziale Arbeit weiterentwickeln
- Gesellschaftlicher Dialog
- Hilfe zur Selbsthilfe
- Zuerst die Armen und Benachteiligten
- Menschenwürde schützen
- Für eine humane Gesellschaft in Frieden und Gerechtigkeit
Gesellschaft verantwortlich mit gestalten
Wir entwickeln positive Rahmenbedingungen für die soziale Arbeit in den caritativen Einrichtungen und Diensten im Bistum Trier, zum Beispiel durch Konzeptentwicklung, Qualifizierung der Mitarbeiter und Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Wir gestalten zusammen mit den Partnern des Sozialstaates - insbesondere den Ländern und Kommunen - eine menschenwürdige und bedarfsgerechte soziale Infrastruktur im Sozial-, Gesundheits-, Erziehungs- und Bildungsbereich mit.
Caritative Dienste fördern und soziale Arbeit weiterentwickeln
Wir unterstützen soziale Einrichtungen und Dienste durch fachliche, konzeptionell-strategische und wirtschaftliche Beratung, achten und stärken dabei deren Eigenverantwortung.
Durch Fort-, Aus- und Weiterbildung tragen wir zur Qualifizierung Haupt- und Ehrenamtlicher bei.
Wir wecken Interesse für soziale Berufe und fördern die Ausbildung.
Wir unterstützen und begleiten Ehrenamtliche.
Im Sinne des europäischen Integrationsprozesses arbeiten wir mit den Caritasverbänden und den caritativen Initiativen der
benachbarten Bistümer in Luxemburg, Frankreich und Belgien zusammen.
Gesellschaftlicher Dialog
Wir mischen uns ein in die sozialpolitischen Diskussionen und bieten Perspektiven der Hilfe.
Wir sensibilisieren Kirche und Gesellschaft für solidarisches Handeln.
Im Dialog mit der Politik setzen wir soziale Verbesserungen um.
Hilfe zur Selbsthilfe
Wir stärken die caritativen Dienste und Einrichtungen darin, vorrangig dort zu helfen, wo Menschen in ihrem persönlichen Umfeld oder im sozialen Sicherungssystem keine ausreichende oder nicht die richtige Hilfe finden.
Zuerst die Armen und Benachteiligten
Wir helfen zum Beispiel Menschen mit Behinderung, Kranken, Migranten, Frauen in Notlagen, Menschen ohne Wohnung und Arbeitslosen. Wir beraten und koordinieren Hilfen, fördern den Ausbau sozialer Angebote wie zum Beispiel in Sozialen Brennpunkten und geben materielle Unterstützung.
Wir treten für die Rechte der Benachteiligten ein und machen auf Ausgrenzung und Diskriminierung aufmerksam.
Wir tragen dazu bei, dass sich eine Kultur der gesellschaftlichen Solidarität, des Helfens und des Teilens entwickelt.
Wir stärken die Selbsthilfekräfte der Menschen.
Unsere Hilfe leisten wir nicht nur im Bistum Trier, sondern auch in Auslandshilfeprojekten. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen
Caritasverband und den Maltesern helfen wir in den Krisengebieten der Welt.
Menschenwürde schützen
Wir treten dafür ein, dass die Würde und das Lebensrecht eines jeden Menschen in allen Phasen seines Lebens geschützt und geachtet wird, auch vor der Geburt und am Ende des Lebens.
In der Öffentlichkeit leisten wir Lobby-Arbeit, um Menschen vor ungerechten Verhältnissen, Ausnutzung und Vereinsamung zu schützen.
Für eine humane Gesellschaft in Frieden und Gerechtigkeit
Wir fördern Chancengleichheit für benachteiligte Menschen, besonders für Kinder und Jugendliche in schwierigen sozialen Verhältnissen. Wir unterstützen Menschen auf ihrem Weg zu einem eigenständigen, sinnerfüllten Leben, zum Beispiel Menschen mit Behinderung oder pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.
Wir richten unseren Blick auf den Lebensraum der Menschen, in dem unter anderem. Pfarreien und ehrenamtliche Initiativen Hilfenetze entwickeln, die Menschen in Notsituationen Halt geben.
